Im Zeitraum vom 26. Mai bis zum 05. Juni konnten die Kienbergerinnen und Kienberger an einer Umfrage teilnehme, in welcher es darum ging, ein Stimmungsbild zu erhalten, ob das Kirchengeläut von einigen wenigen Personen als belastend wahrgenommen wird oder ob mehr Leute eine Veränderung der Intensität des Kirchengeläuts begrüssen würden.
Hintergrund der Umfrage waren Beschwerden wegen der Intensität des Läutens der Kirchenglocken, insbesondere am Morgen nach dem Halbstundenschlag um 05:30 Uhr.
Die Umfrage wurde über 200 Mal ausgefüllt, knapp die Hälfte der Teilnehmenden setzten ihren Namen unter die Antworten und rund 40% der Teilnehmenden gaben an, innerhalb des definierten Kreises von rund 200 Meter um die Kirche zu wohnen.
Ergebnis über alles:
Von allen eingegangenen Antworten gaben ziemlich genau 50% an, dass es so bleiben soll wie es ist, 34% wollen, dass die Glocken zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr ruhen und 16% haben die Option Frühgeläut auf 07:00 verschieben gewählt.
Mit Namen:
Aufgrund der Tatsache, dass die Umfrage ohne Hindernisse mehrfach ausgefüllt werden konnte, sind die Rückmeldungen mit Namensnennung besonders wertvoll.
Davon gaben 55.6% der Teilnehmer an es soll so bleiben wie es ist. 28.7% wollen, dass die Nachtruhe eingehalten werden soll und 15.7% möchten mindestens das Frühgeläut verschieben.
Mit Namen und innerhalb des Kreises:
Am interessantesten sind sicher die Rückmeldungen, von denjenigen Personen, welche angaben, innerhalb des gesetzten Kreises zu wohnen und ihren Namen angegeben haben.
Davon wollen genau die Hälfte, dass es so bleibt wie es ist, 38% wollen dass die Nachtruhe von 22:00 bis 06:00 Uhr eingehalten wird und 12% wollen mindestens das Frühgeläut auf später verschieben.
Fazit:
Unabhängig davon wie die Betrachtung erfolgt, rund die Hälfte der Teilnehmenden, ob in der Nähe der Kirche oder weiter weg, ob mit oder ohne Namensnennung wollen eine Veränderung.
Die Baukommission hat die Ergebnisse am 29. Juni dem Kirchenrat präsentiert. Der Kirchenrat wird nun darüber diskutieren und Stellung nehmen.
