Da wir im Augenblick mit einer Weltlage konfrontiert sind, in der wir so darauf warten, dass es wieder anders wird, müssen wir diejenigen sein, welche bereit sind das zu geben, was wir empfangen wollen. Wir alle haben eine Gabe, und ist diese nicht da, um gegeben zu werden? Das grösste Geschenk, dass wir jemandem machen können, ist vielleicht das, dass wir uns an den Gaben das andern erfreuen und diese dankbar annehmen oder weitergeben. Eine Herausforderung könnte sein, uns daran zu erinnern, was meine Gabe ist. Denn jedes Wesen ist ein Geschenk, ein göttliches Geschenk, ein einmaliges Geschenk. Ja, jedes! Dem zu vertrauen könnte die Veränderung sein, die wir uns wünschen. Anzunehmen, dass Du ein Geschenk bist und Du in mir bewirkst, das zu leben, was ich bin. Ermutigen wir uns gegenseitig, anzunehmen dass wir selbst ein Geschenk sind und dass uns das Geschenk des Lebens gegeben ist, mit allem, was ist! Helfen wir uns dabei, indem wir uns darin bestärken, dass wir willkommen sind zu geben und zu empfangen. Im gemeinsamen Singen zu diesem Thema erleben wir genau dies. Wir zeigen uns und schenken unseren Ton, unser Lied der Welt, dem Universum, der ganzen Schöpfung, dem Kreis, dem Leben, Dir und uns selbst! Herzlich willkommen, ich bin so dankbar für alles, was Du zum Erklingen dazu beiträgst, und nehme dieses, Dein Geschenk dankbar an.
Franziskus Jakober
