Firmung in der kath. Kirche St. Peter und Paul in Frick

Festlich erwartungsvoll war die Stimmung bei den 15 Firmandinnen und Firmanden aus Oeschgen, Gipf-Oberfrick und Frick in der Kirche St. Peter und Paul beim sonntäglichen Gottesdienst am vergangenen Wochenende. Auch ihre Familienangehörigen konnten sich der freudig feierlichen Atmosphäre nicht entziehen.

Nach Taufe und Erstkommunion ist die Firmung nun eine bewusst getroffene Entscheidung dieser 17-24 Jährigen für den Glauben, ihrer engen Verbindung zur Kirche, in Wort und Tat wird dafür Zeugnis abgelegt. Die Jugendlichen werden mit diesen drei Sakramenten noch weiter in die christliche Gemeinschaft eingeführt.

Seit Oktober des vergangenen Jahres haben sich die 15 Mädchen und Jungen auf diesen Tag der Firmung vorbereitet, allerdings pandemiebedingt etwas anders als sonst. Getroffen haben sie sich diesmal in kleinen Gruppen, waren zu Zweit oder zu Dritt mit jeweils einem Thema auf dem Stationsweg in der Kirche unterwegs. Mit ihren Paten, die sie sich für diesen Anlass selbst ausgesucht haben, unterhielten sie sich über Glaubensfragen, setzten sich intensiv mit Überlegungen auseinander, was ihnen im Leben wichtig ist, was sie mit der Kirche verbindet, was Gott für sie bedeutet. Sie führten im Vorfeld Gespräche mit ihrem Firmenspender Bischofsvikar Valentine Koledoye sowie mit ihren Pfarreiseelsorgern. Im Austausch konnten sie Gott noch einmal neu erleben. Jeder Firmand formulierte am Ende des Vorbereitungsjahres in einem sehr persönlichen Brief an Bischofsvikar Koledoye seine Gedanken und Motivationen für diesen für ihn wichtigen Schritt.

Gottesdienst und Firmung zelebrierte mit Humor und sehr lebensnah Bischofsvikar Valentine Koledoye gemeinsam mit den beiden Pfarreiseelsorgern Ulrich Feger (Frick) und Martin Linzmeier (Gipf-Oberfrick). Der Gottesdienst stand unter dem Thema "Gott neu entdecken". Musikalisch wurde er umrahmt von Chor und Band der "Friday Night Singers" aus Gipf-Oberfrick unter Leitung von Marcel Hasler. Aber auch die Gottesdienstbesucher schmetterten freudig im Wechselgesang mit, spürten so ganz unmittelbar die frohe Botschaft.

Mal mit einem lachenden Auge, mal ernst sprach Bischofsvikar Koledoye vom Schenken an diesem Tag, den materiellen, vor allem jedoch dem Geschenk des gemeinsamen Weges mit Gott, er sprach von der Nächstenliebe, von der Bedeutung des Heute und Morgen. "Jeder hat seinen ganz eigenen Zugang zu Gott, gemeinsam ist der Glaube an ihn" unterstrich auch Pfarreiseelsorger Ulrich Feger.

Im Glaubensbekenntnis bekräftigten die Firmanden ihre enge Verbundenheit zu Gott und zu Gottes Sohn, gemeinsam mit allen Anwesenden wurde das Apostolische Glaubensbekenntnis gesprochen.

Innig und feierlich danach die Firmung durch Bischofsvikar Valentine Koloedoye. Jeder Firmand kam einzeln mit seinem Paten nach vorn zum Altar. Firmenspender Koledoye betete um die Herabkunft des Heiligen Geistes und die Vermittlung seiner Gaben, zeichnete mit Salböl (Chrisam) ein Kreuz auf die Stirn der Firmandinnen und Firmanden, richtete an jeden einzelnen sehr persönliche Worte. Die Paten standen hinter ihren Schützlingen, die Hand auf deren rechter Schulter.

Mit einer Eucharistiefeier, mit Gebet, Segen, Fürbitten und Danksagungen wurden Heilige Messe und Firmung beendet.