Sternsingen

Wir machten uns am 4. Januar, mit Gewand, Krone, Stern und Weihrauch, so wie es ich für Könige, Weise und Sterndeuter gehört, auf dem Weg. Unser Auftrag- Kinder helfen Kinder in Indonesien.

Wir klopften an vielen Türen und die meisten gingen auf und wir wurden mit einem Lachen, mit Freude, mit Süssigkeiten oder von einem lieben stürmischen Hund empfangen. Dann ertönte: „ Mir sind Sernsinger und bringed en frohi Botschaft…die Botschaft, dass Jesus für alle da ist und in unserem Herzen wohnt und dass immer auch in dunkelster Nacht, ein Stern uns den Weg weist.

Unterwegs verlor man eine Krone, musste mit dem Smarthphone nach Adressen suchen, die einem dann in den Sinn kamen und die Süssigkeiten mussten schliesslisch auch gegessen werden. Immer aber war es lustig und wir erinnerten uns jeweils, wo wir im letzten Januar überall geklopft und was wir erlebt hatten.

Diese Botschaft habe ich vor dreissig Jahren auch von Tür zu Tür weitergegeben. Es sind diese Erinnerungen, die in unseren Herzen bleiben, so wie das gemeinsam Singen am 8. Januar im Gottesdienst, begleitet von den wunderbaren Klängen von Fiona Näf am Piano. Die stärkende Worte von Alfred Höfler als wir alle um den Altar das Brot des Lebens oder einen Segen erhielten, die vielen Menschen die am Gottesdienst teilnahmen und der Wind der uns um die Ohren pfiff, als wir für den Einzug beim Kircheneingang warteten, bleiben in Erinnerung. Das kann uns keiner nehmen, das bleibt.

Herzlichen Dank an alle, die den Sternsingern ihr Haus geöffnet haben und mit ihrer Spende mithelfen, dass das Kinder auf der ganzen Welt ein besseres Leben haben. Ein grosses Danke auch an die Sternsingern für ihren Einsatz.           

Elisa Bron Turchetta