Wallfahrt zur Mutter Gottes von Todtmoos

Liebe Hornusser Wallfahrer

als vor Jahrhunderten die Pest in Europa wütete, gabt Ihr ein Versprechen: Wenn die Mutter Gottes von Todtmoos uns vor der Pest bewahrt, werden wir jedes Jahr zu ihr wallfahren. Diese Versprechen habt Ihr nun über Jahrhunderte hinweg gehalten. Viele Todtmooser begleiten Euch in christlicher Verbundenheit auf Eurem 40 Kilometer langen Weg aus dem Fricktal zu uns herauf nach Todtmoos. Als in diesem Jahr die Glocken läuteten, um Eure Ankunft anzukündigen, waren unsere Herzen schwer denn Ihr durftet nicht kommen. Die strengen Restriktionen der Corona-Pandemie ließen es in diesem Jahr nicht zu. Wir sind uns sicher, dass es Euch am Montag vor Pfingsten wohl genauso schwer fiel, sich nicht auf den Weg machen zu können.
Auch die Fußwaschung, als Zeichen der Gastfreundschaft konnte in diesem Jahr somit nicht stattfinden. Diese Aktion, die in jedem Jahr von fleißigen Helfern vorbereitet wird, wartet im nächsten Jahr aber wieder auf Euch.
Weil es in diesen schwierigen Zeiten nichts Wichtigeres gibt als den Zusammenhalt, möchten wir unsere Verbundenheit mit dieser kleinen Geste der Lebkuchen, dem Pilgerbrot, zum Ausdruck bringen. Eigens für Euch wurden diese im Café Zimmermann hergestellt.
So seid gewiss, dass wir Euch in unsere Gebete einschließen damit die Mutter Gottes von Todtmoos ihre schützenden Hände über Euch hält. Sie hat es auch für uns getan. So blieb Todtmoos während der gesamten Zeit ohne einen Coronafall.
Gottes Segen für Euch und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Es grüßen Euch herzlichst Eure Todtmooser Freunde und der Verein «Aktives Todtmoos e.V.
(Foto: Bernadette Zaniolo)